Die Zettel-Methode: Wie Klassen zu Erkenntnissen kommen

In einem Workshop habe ich von Mirjam Eser folgende Methode gelernt:

  1. Die Teilnehmenden schreiben einen Gedanken, eine Reaktion, eine These etc. auf einen Zettel.
    Sie falten ihn so, dass man nicht lesen kann, was sie geschrieben haben.
  2. Die Teilnehmenden tauschen die Zettel mehrmals mit anderen, bis sie einen völlig zufälligen Zettel aus der Gruppe in der Hand halten.
  3. Auf Aufforderung der Gruppenleitung suchen sich alle Partner:innen. Mit ihnen zusammen vergeben sie 7 Punkte, die sie auf die beiden Zettel verteilen, die sie in den Händen halten (minimal 1, maximal 6, nur ganze Punkte).
  4. Die Zettel werden wieder gefaltet, getauscht, in neuen Duos bewertet – bis jeder Zettel z.B. drei Zahlen erhalten hat.
  5. Zusammen liest man nun die Zettel mit den meisten Punkten vor. (Ich zeige sie am Visualizer.)

Ich habe die Methode im Deutschunterricht in den letzten Wochen mehrmals eingesetzt. Sie funktioniert aus folgenden Gründen gut: